Nachdem Trainer Dominic Schaudt erst im Juni 2017 den Staffelstab von Patrice Payer als Kommandogeber bei den Möglinger Drittligahandballerinnen übernommen hatte, wird er seinen Platz zum Ende der Spielzeit 2017/2018 bereits wieder räumen. „Ich habe die zeitliche Belastung vielleicht ein wenig unterschätzt“,  sagt der scheidende Trainer.

Seine Selbständigkeit mit dem Aufwand in der 3. Liga unter einen Hut zu bekommen wurde auf jeden Fall mehr und mehr zum Problem. „Ich habe das Abenteuer Frauenhandball in Möglingen sehr genossen und mir sind die Mädels ans Herz gewachsen“. Das ist auch der Grund warum Dominic Schaudt dem Verein weiterhin erhalten bleibt. „Ich habe nicht vor in der nächsten Saison eine neue Mannschaft zu trainieren und werde schauen, wo ich hier in Möglingen unterstützen kann“.

Mit Kerstin Zimmermann steht die Nachfolgerin indessen schon fest. Die aktuelle Trainerin des Zweitligisten FSG Waiblingen/Korb wird ab der Spielzeit 2018/2019 das Zepter in der Hand halten. „Kerstin war unsere absolute Wunschkandidatin. Bisher hatten sie und ich immer ein schlechtes Timing wenn es um solche Gespräche ging, aber nun hat es geklappt und wir freuen uns sehr“,  sagt Abteilungsleiterin Stephanie Bermanseder. Zimmermann, die als Spielerin u.a. für den SV Fellbach und den VfL Sindelfingen die Handballschuhe schnürte ist eine ausgewiesene Fachfrau. Erst als Spielertrainerin, später als Trainerin war sie u.a. für den SV Winnenden, die SF Schwaikheim und dann eben für den VfL Waiblingen tätig, der in dieser Saison mit dem SC Korb als FSG Waiblingen/Korb firmiert. Dort bildet sie mit dem ehemaligen Möglinger Trainer Jürgen Krause ein Gespann. „Der TV Möglingen steht eigentlich für Kontinuität auf der Trainerbank, dass wir nach einer Saison bereits wieder suchen müssen war nicht geplant. Ich freue mich aber auch, dass Dominic Schaudt dem Verein erhalten bleibt und ihn unterstützt wo es nur geht. Das ist sicherlich auch nicht selbstverständlich.“ Zimmermann und Schaudt sind bereits jetzt in engem Austausch. „ Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, sagt Zimmermann. „Möglingen ist eine Top-Adresse im Frauen-Handball, hier wird gut gearbeitet. Absolute Priorität hat jetzt  natürlich die Kaderplanung. Da arbeiten wir mit Hochdruck dran“.

Im Trainerstab sind die Planungen hingegen abgeschlossen. Laura Glaser wird weiterhin als Torwarttrainerin zur Verfügung stehen. Mit Aleksandra Forstbauer und Peter Schugg bleibt auch die medizinische Betreuung unverändert.