TV Möglingen scheitert bei der HSG Freiburg mit 24:19 (11:7)
Die zahlreichen Zuschauer in der Freiburger Halle rieben sich verwundert die Augen: Nach knapp sieben Minuten stand es immer noch nur 1:1 in der Partie zwischen der HSG Freiburg und dem TV Möglingen. Handball-Schonkost bekamen die Zuschauer geboten. Viele technische Fehler und eine starke Torhüterin im Freiburger Gehäuse verhinderten mehr Tore. Nach 18 Minuten hatten die Gäste immer noch erst zwei Treffer markiert. Die gastgebende HSG allerdings bereits sechs Treffer erzielt – zu diesem Zeitpunkt war schon eine Vorentscheidung gefallen, wenn man die restliche Partie betrachtet. Der TV Möglingen, der in der 1. Halbzeit ohne die angeschlagene Franziska Ramirez agieren musste tat sich extrem schwer gegen die Breisgauerinnen. Immer wieder scheiterte man entweder an sich selbst oder an der sehr gut aufgelegten Freiburger Torhüterin Katharina Heilmann, die aufgrund Verletzungsmisere der Freiburger Keeper ihr Comeback gab. In den sechzig Minuten avancierte sie immer mehr zum Matchwinner. Immerhin konnte Freya Stonawski spielen. Ihr Einsatz war vor der Partie noch fraglich. Sie war am Ende mit 6 Treffern die beste Möglinger Torschützin.
Der TVM schaffte es mit einem kurzen Zwischenspurt in Durchgang eins noch einmal auf 9:7 zu verkürzen. Anstatt dann aber den Ausgleich zu erzielen geriet man wieder ins Hintertreffen. Beim Stand von 7:11 wurden die Seiten gewechselt.
In Durchgang zwei änderte sich nicht viel. Beim 12:10 (36. Minute) und 15:13 (46. Minute) war der TV Möglingen nochmals auf zwei Tore dran. Man verpasste es aber jedes Mal dann nochmal nachzulegen. Der Angriff agierte zu harmlos und mit wenig Durchschlagskraft. In der Abwehr klappte das Zusammenspiel ein wenig besser. Ihren Pflichtspieleinstand gab Torhüterin Katharina Blum. „24 Gegentore auswärts sind eigentlich in Ordnung, nicht aber wenn man nur 19 Treffer erzielt“ fasste Möglingens Trainer Dominic Schaudt das Spiel zusammen. Gerade vor den drei wichtigen Spielen gegen Allensbach, Haunstetten und Bietigheim 2 in den nächsten beiden Wochen muss sich einiges im Spiel der Möglingerinnen ändern, will man nicht in Tabellengefilde kommen, in die man eigentlich nicht gehört.

Es spielten: Baranski und Blum (im Tor); Stonawski (6), Wehe (5), Norvilaite (2), Staiger, Ramirez, Kirsch, Tonn, Geier und T. Fischer (je 1), F. Fischer, Wagner und Stuwe.