Foto: Andreas Werner

TV Möglingen – SG OBK 31:26 (15:12)

Das hatte man sich anders vorgestellt. Eigentlich wollten die Möglinger Drittligahandballerinnen bei der Premiere in der heimischen Stadionhalle ein attraktives Spiel gegen den Aufsteiger aus der Pfalz abliefern. Am Ende war es ein deutlicher Sieg, bei dem man sich schwerer tat als zunächst angenommen. Zu Beginn lief alles nach Plan.

 

Bis zu 11. Minuten schafften es die Gäste gerade mal einmal Jana Brausch im Möglinger Gehäuse zu überwinden. Die Abwehr stand gut. Gleichzeitig lief der Angriffsmotor auf vollen Touren. Nach elf Minuten führten die Gastgeberinnen mit 7:2. Doch plötzlich gab es einen Bruch im Möglinger Abwehrspiel. Die Folge waren gleich fünf Gegentore, so dass sich Trainer Dominic Schaudt beim Spielstand von 7:6 genötigt sah die grüne Karte zu legen. Dennoch schaffte es der Tabellenführer nicht an die Leistungen zu Beginn anzuknüpfen. Die Abwehr war löchrig, im Angriff fehlte oft das nötige Quäntchen Glück. Der Aufsteiger hielt tapfer dagegen und den Möglingerinnen gelang es nicht sich abzusetzen. Beim Stand von 15:12 wurden die Seiten gewechselt.

Der 2. Durchgang ähnelte dem ersten. Innerhalb von fünf Minuten setzte man sich auf 21:15 ab. Doch dann riss wieder der Schlendrian ein. Tor um Tor kamen die Gäste heran. In der 42. Minute war der Vorsprung auf zwei Tore geschmolzen (22:20). Einhundertprozentige Chancen wurden liegen gelassen und die SG stemmte sich mit allem gegen die drohende Niederlage. Denise Geier fasste sich ein Herz und erzielte innerhalb von drei Minuten gleich drei Treffer. Doch knapp zehn Minuten vor  Schluss kämpften sich die Gäste wieder auf 26:24 heran. Am Ende hatte der TV Möglingen den längeren Atem und konnte in den letzten zehn Minuten noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Auch eine Auszeit der SG OBK beim Stand von 29:25 änderte nichts mehr. Der TV Möglingen gewann diese Partie mit 31:26. „Nicht schön, aber erfolgreich“ lautet das Fazit.

Der TV Möglingen spielte mit: Brausch und Baranski (im Tor); Ramirez (6/4), Wagner, T. Fischer und Tonn (je 4), Geier und Stonawski (je 3), F. Fischer und Norvilaité (je 2), Staiger, Wehe und Hagner (je 1), und Stuwe (n.e.).

Bilder vom Spiel gibt es hier oder auf der Facebook-Seite.