(Foto: Andreas Werner)

Zufriedene Gesichter sah man am Sonntag Abend in der Möglinger Stadionhalle. „Natürlich wollten wir die Hinspielniederlage vergessen machen. Dass es so gut läuft war aber nicht zu erwarten“, sagte Möglingens Trainer Payer nach der Partie.

Die Vorzeichen standen nicht gut. Torhüterin Stephanie Dieterle musste nach ihrer Blinddarm-OP immer noch passen. Rückraumspielerin Theresa Fischer weilt studienbedingt in Taiwan. Francis Tief musste wegen Knieproblemen das Training abbrechen. Dafür konnte Annika Blanke seit langer Zeit mal wieder für den TVM auflaufen, da sie bereits am Samstag mit Zweitligist TV Nellingen im Einsatz war.

Der TVM war von Beginn an hellwach. Anke Czöczock markierte den ersten Treffen, Kreisläuferin Franziska Fischer legte zum 2:0 nach. Nach zwei Minuten gelang auch den Gästen der erste Treffer, nach weiteren zwei Minuten ging der ESV mit 2:3 in Führung. Doch der TVM konterte. Anke Czöczock vom Siebenmeterstriche und Jana Schnabel hielten ihre Farben im Spiel. Nach zehn Minuten führte der TVM mit 8:5. „Wir waren präsent und hatten heute auch eine gute Trefferquote“, kommentierte Trainer Patrice Payer die Angriffsleistung. Besonders Anke Czöczock agierte effektiv und konnte am Ende 8 Treffer zum Heimsieg beitragen. Aber auch Kreisläuferin Franziska Fischer netzte siebenmal ein. Sie konnte die Räume nutzen und bekam gute Anspiele von ihren Mannschaftskolleginnen. Bis zur Halbzeitpause konnte der TVM den Vorsprung sogar auf vier Treffer ausbauen (17:13).

Den besseren Start in die 2. Hälfte erwischten die Regensburgerinnen. Nach drei Minuten hatte Regensburg bereits auf 18:16 verkürzt. Beim Stand von 19:16 nahm Möglingens Trainer Patrice Payer eine Auszeit. Die Abwehr wurde neu sortiert und plötzlich lief es wieder besser. „Wir wussten, dass Regensburg viel über unseren Innenblock kommen wird.“ Der hat aber in Person von Franziska Fischer, Anke Czöczock und Sarah Kurzweg im 2. Durchgang ganze Arbeit geleistet. „Sieben Gegentore sprechen für sich“. In den letzten 20 Minuten gelangen den Gästen sogar nur noch drei Treffer. Was nicht nur an der guten Abwehr lag, sondern aber auch an Torhüterin Dominika Baranski, die den gegnerischen Rückraum zur Verzweiflung brachte.

„Unsere Außenspielerinnen hatten heute sicherlich nicht ihren besten Tag, aber über eine geschlossene Mannschaftsleistung konnten wir uns trotzdem diese beiden wichtigen Punkte sichern. Ich bin mit der heutigen Partie zufrieden“, fasste Patrice Payer nach dem Spiel zusammen.

Es spielten: Baranski (Tor), Czöczock (8/5), Fischer (7), Schnabel (6/3), Tief (3), Kurzweg und Georgoudis (je 2), Wagner und Leipersberger (je 1). Dieterle, Blanke und Kirsch.

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